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Harzbergtrophy

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Ein Bericht von Roman Fetty:

Eckdaten:

MTB:               16km und 500Hm (Sauriegelstrecke)

Berglauf:          6km und 928Hm von Mariensee auf das Wetterkoglerhaus am Hochwechsel

Sonntag, 19.09.04 0730h: endlich ist es soweit, das Auto ist gepackt und voller Vorfreude mach ich mich bei wolkenlosen Himmel auf dem Weg nach Mariensee/Aspang. In Mariensee ist der ganze Ort auf den Beinen, Feuerwehr steht mit Blaskapelle und der „Anserpanier" bei Fuß. Wenig später, alle Vorbereitungen getroffen (Chip montiert?? Agehh, es gibt eh kann ChipJ ) steh ich am Start und fiebere dem Startschuss entgegen, um das Rennen neutralisiert zu starten. Aber was heißt neutralisiert?? In Aspang heißt das mit c. 70km/h und Puls am Anschlag die Asphaltstraße bis GH grüne Wiese runter um dann anschließend mit hin und herschlagendem Hinterrad die ersten Meter der Forstraße und damit freigegebenen Wettkampfstrecke hinaufzujagen. Die Taktik ist Vollgas, mit c. 48min (20km/h Schnitt/ und Pulsschnitt von 188) komme ich in die Wechselzone. Karin und Chrisi, meine Betreuer sind auch schon zu Stelle um mir zu helfen. Schuhe wechseln, Helm runter, Handschuhe weg und Pulsmesser umschnallen (mit an blick drauf merk ich, der Puls ist ja noch immer so hoch), noch an schluck aus der Flasche und auf geht's. da merk ich zum Ersten Mal das der Wechsel auf Laufen meinen Wadeln nicht wirklich taugt, sie fangen leicht zum krampfen an und Seitenstechen ist  da auch a leichtes. Wurscht denk ich mir, „fangst langsam an und gibst dann am Berg Gas. Wirf dir noch ein Gel ein solange du langsamer läufst" und jetzt weiß ich auch wieso die anderen meist mit einer Trinkflasche laufen. Das Zeug verpickt mir den Mund und i hab nix zum Trinken dabei.

Nach 2km geht's dann rein in den Schindelsteig zum HW rauf. Bist du deppert denk ich mir, „da brauch i ja fast a seil", nach ein paar Hm ist mir klar, das mit laufen kann ich vergessen, auch die anderen die unmittelbar vor mir sind reagieren auf die gleiche Weise und fangen an zu gehen. Nach 400 Hm spüre ich schon das altbekannte Ziehen in den Oberschenkeln, Krampf in Anmarsch. Auch mein Kreuz sagt mir, diese Belastung bist du nicht gewöhnt. Bei der Labe Marienseer Schwaig (1478m) fängt die Baumgrenze an und ich sehe das Ziel vor mir. Ok, denk ich mir, die beiden c. 100m vor mir schnappst dir noch. Und so geht's stetig weiter, die Oberschenkel brennen, der Atem pfeift und das Kreuz schmerzt aber ich pack sie und hol sie noch vorm Ziel, dem Wetterkogelhaus auf 1743m ein, mit einer Zeit von 1:59:58. Mein Ziel unter 2h zu bleiben ist erreicht.

Oben gibt's noch schnell eine sehr gute warme Suppe mit Nudeln und Backerbsen, die Wechselwäsche ist auch gut angekommen. Also umziehen und schnell wieder runter, es ist doch ziemlich kühl da oben.

Eine gelungene Veranstaltung die das Zeug zum Kultstatus hat, mir großen Spaß gemacht hat und hoffentlich nächstes Jahr wiederholt wird. Ein großes Dankeschön und Bussi auch an mein Betreuerteam Karin und Chrisi, die dazu beigetragen haben den Tag als Highlite im Kalender einzutragen!!

 

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