Bei dieser jungen und relativ unbekannten Sportart gilt es, gleich wie beim Schifahren, mit den Inlineskates durch Tore (Kippstangen), welche auf einer Gussplatte befestigt sind, zu durchfahren.
Es wird empfohlen mit Schutzausrüstung zu starten, denn Beton ist härter als Schnee. Deshalb habe ich meine ehemalige Downhillausrüstung wieder rausgekramt. Einige meinen es sei übertrieben und fahren nur mit Helm und Ellbogenschützer...ich denke: ist ja mein Körper.....es ist jeden selbst überlassen....interessant auch zu sehen, dass immer mehr mit Schistöcken starten...ich glaub ich war diesmal fast der einzige mit Eishockeyhandschuhen.
Es gab 3 Testläufe und 2 Wertungszeitläufe. Der Kurs war mit 20-30 sec. Nicht allzu lang und die Steigung nicht zu schwer. Unten raus ist er immer flacher geworden, da musste man richtig gas geben.
Ich hatte die letzte Startnummer 43 und schon beim Training wurde richtig toll gefahren. Man konnte den Spaß bei den Kids vom WSV richtig sehen, die ja sonst auf Schnee unterwegs waren, aber auch bei mir war die Freude groß.
Im ersten Durchgang gelang mir Tagesbestzeit, obwohl ich den Start verschlafen habe. Aber auch im zweiten konnte ich Tagesbestzeit erlangen, knapp aber doch....die Jungen rücken nach.
So konnte ich meine AK Wertung als auch die Gesamtwertung für mich entscheiden.
Ein Lob den Veranstaltern WSV Bad Vödlau, super Organisation, schnell durchgezogen, gleich danach Siegerehrung und das Wetter hat auch gehalten. So muss es sein. Es ist zu hoffen, dass diese Sportart Zukunft hat.
