2. Platz von Robert beim Friedensmarathon Stadtschlaining am 04.08.2013.
An einem der heißesten Tage des Jahres starteten 3 Kreuzritter, Flo, Georg und Ich, beim Friedenradmarathon in Stadtschlaining im Burgenland.
Leider hatten die Veranstalter die Nummernausgabe nicht ganz im Griff...ca. ½ Std anstellen, Nachnennung ging in ca. 2min....So kam ich ca. eine ½ Std. vor dem Start zur Linie...naja sagen wir so...ca. 300 Fahrer entfernt....Georg und Flo waren noch weiter hinten.
Um 9 ging es dann „neutralisiert" (=relativ) los....und da es zu Beginn nur bergauf ging waren schon eine Menge Löcher drinnen. Also hieß es wieder mal Löcher zufahren, was auch sehr gut gelang und so jagten wir mit ca. 90 Leuten der Spitzengruppe hinterher. Kurz vor der Spaltung der Strecken (Nähe der ungarischen Grenze) holten wir sie auch ein. Nach einem kurzen nachsetzen konnte ich dann alleine das aufgetanene Loch zur „kurzen" Spitzengruppe schließen. Wir waren ca. 20 Fahrer und das Tempo wurde herausgenommen...gut für mich, da ich mal verschnaufen konnte. Doch nicht lange, es wurde andauernd attackiert, es waren 2 junge Fahrer vom den „Südburgenländern" dabei, die das Rennen aktiv hielten. Ich konnte einige Attacken abwehren bzw. bergab wieder zufahren, mittlerweile waren wir nur noch 14 Fahrer, aber 6 km vor dem Ziel, konnte ich nach einer neuerlichen Bergaufattacke, bergab auch nicht mehr aufschließen und kam nach dem quälenden Schlußanstieg zur Burg Schlaining als Gesamt 14. ins Ziel, was in der AK3 aber den 2. Platz bedeutete.
Flo war leider in einem Massensturz verwickelt und zog sich Schnittverletzungen auf der Hand zu. Georg hatte mit technischen Radproblemen zu kämpfen und musste mit einem viel zu kleinen ausgeborgten Rad starten, kam am Ende auf Platz 7 in der AK3.
Leider war dann die Siegerehrung nicht sehr rühmlich für den Veranstalter. Es hingen zwar 10 min nach Zieleinlauf die ersten Ergebnislisten, doch ließ man sich mit der Hinhaltetaktik: „Wir warten noch den Zieleinlauf der langen Strecke" eine Menge Zeit. Um 13.30 (mehr als 2,5 Std. nach unserer Zielankunft war es dann soweit. Und dann: Es wurden nur die 3 Schnellsten der Gesamtwertung geehrt. Das war's. Keine AK Wertung, nix....na da war nix mehr mit Friedensmarathon. Pokal egal, aber mehr als 2 Std warten für nix...da war nicht nur ein Fahrer wütend....das geht gar nicht.
Obwohl es eine sehr schöne Strecke war, muss ich mir gut überlegen ob ich diese Veranstaltung nochmals besuchen werde.....
http://friedensradmarathon.at/fotoarchiv/?album=all&gallery=7&nggpage=3
