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Harzbergtrophy

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Nachdem ich bei der Premiere auf diesem schwierigen Kurs vor einigen Wochen entzaubert wurde, wollte ich mich diesesmal natürlich stark verbessert präsentieren.

Das sollte schon alleine wegen der deutlich geringeren Anzahl von Startern gelingen. Wie zuletzt auch war das Tempo am Anfang irrsinnig hoch. Die meisten Fahrer hatten auch noch Kraft mitzufahren, dadurch gab es ein großes Gedränge an den neuralgischen Punkten.

Nach einigen Runden zerfiel das Feld und ich konnte ein Loch dann nicht mehr zufahren. Doch unsere Gruppe war mit 6 Leuten relativ groß, wir wechselten uns in der Führungsarbeit gut ab und hielten das Tempo konstant bei 40 km/h.

Schon bald konnten wir zum Hauptfeld aufschließen, das sichtlich bummelte. Danach versuchte ich mich weiter vorne im Feld festzusetzen. Bei einer der nächsten Tempoverschärfungen riss die Marlene Schilling ab (zuvor hatte sie sich wunderbar in das Feld gedrängt), das Loch konnte nicht mehr zugefahren werden.

Nun waren wir aber nur mehr zu Zweit. Doch "Erlösung" kam! Der starke Manfred Koch kam von hinten und raste vorbei. Ich brauchte zwei Runden um zu ihm fahren zu können. Wir kurbelten brav weiter und erreichten 15 Runden vor Schluß das Hauptfeld. In diesem konnte ich mich bis zum Ende des Rennens halten, obwohl die Tempoverschärfungen extrem waren.

Selbst mit 53x13, meiner schnellsten Übersetzung, musste ich mehr als 110 Umdrehungen kurbeln um bei Tempo 52 nicht abzureißen.

Letztendlich war der 10 Gesamtrang eine schöne Bestätigung für einen harten Kampf über 53 Minuten.