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Harzbergtrophy

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Bericht von Georg Ebner!

Nachdem ich vor zwei Jahren erstmals bei diesem herrlichen Marathon an den Start gegangen bin, zählt er zum Fixpunkt in meiner jährlichen Planung.

2014 gab es zwei Neuerungen. Erstens wurde nach Altersklassen gestaffelt gestartet. Zweitens herrschte windiges und sehr kaltes Wetter. Gegen die Kälte fettete ich mich mit einer Kältecreme ein. Den Wind sind war ja im Osten auch gewöhnt. Relativ pünktlich startete ich dann um 09:34 in der AK Gruppe 40+ auf der 68km Strecke, gespickt mit mörderischen 900 Höhenmetern.

Die 3km bis zum ersten und selektiven Anstieg herrschte Gegensturm, ich versteckte mich vorne im Feld und dann wurde mir auch schon warm. Bis knapp vor Ende des Anstiegs konnte ich in der ersten Gruppe mitfahren, musste aber dann reissen lassen. Leider gab es keine weiteren abgehängten Fahrer in meiner Nähe - ein Nachteil der gestaffelten Startfolge!

Ich befand mich im Niemandsland. Aus der größeren abgehängten Gruppe stieß dann ein Fahrer nach vorne und wir kurbelten dann zu zweit und dritt das wellige Terrain im Schatten der Riegersburg dahin. Keiner der überholten Leute konnte einsteigen. Im zweiten Anstieg wurden keine Gefangenen gemacht, wir blieben ein Trio. Nach ca. 30km wurden wir von einem jungen Fahrer der eine Minute hinter uns gestarteten Gruppe eingeholt und in weiterer Folge bildeten wir ein Quintett.

Jetzt machten wir Boden gut! Im dritten Anstieg jedoch zischte der Jungspund davon und die knapp vor uns fahrende Gruppe konnte sich gerade noch ins Flache retten und mit ihm mitfahren. Schade, jetzt waren wir wieder nur ein Trio. Die beiden Kollegen gaben mächtig Druck auf die Pedale und da ich um den bevorstehenden schwierigen Anstieg in Straden wusste, ließ ich mich in die nächste größere 20 Mann Gruppe zurückfallen.

Den Anstieg in Straden konnte ich problemlos meistern, nun mussten wir noch die restlichen 18km mit Gegensturm zurück ins Ziel fahren. Hier zeigte sich der Vorteil der großen Gruppe. Wenngleich nicht gerade besonders starke Leute vertreten waren, nahm jeder seine Führungsaufgabe wahr und es wurde brav gewechselt. Vor uns das Grüppchen mit den von mir ziehen gelassenen Begleitern.

Bald hatten wir den letzten harmlosen Anstieg geschafft und bretterten dem Ziel entgegen. Etwa 500m vor dem Ziel gab es eine Attacke die ich mitgehen konnte. Gemeinsam mit zwei Fahrern konnte ich mich absetzen, im Zielsprint risikierte ich dann aber nichts mehr und rollte als Dritter der Gruppe über die Ziellinie. Die köstliche Stärkung im Ziel sowie der herrliche Vulkanoschinken samt Kernöl rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

 

Platzierung: AK 18 von 53 bzw. Gesamt 50 von 174

 

  • vulkanrm14