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Harzbergtrophy

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Bei klarem Himmel in St. Pölten eingetroffen. Das logistische Set Up war sicherlich eines der Besten für eine Sportveranstaltung. Tiefgarage, genau Null Sekunden Wartezeit bei der Nummernausgabe und super Beschriftungen - ich hoffe, die anderen Veranstalter nehmen sich da ein Beispiel!

Kurz einfahren, dann zogen schon die ersten dunklen Wolken auf. Obwohl ich 25 Minuten vor dem Start Aufstellung bezog, stand ich schon im letzten Drittel. Als der Startschuß fiel, hieß es Positionen gut machen. Nach 5km dann vor mir ein Massensturz. Ein parkendes Auto auf dem rechten Fahrbahnrand genügte, und die Reihe vor mir legte sich auf den Asphalt. Mit dem Instinkt von 30 Rennjahren ahnte ich so etwas und konnte mit einem gekonnten Sprung auf den Gehsteig ausweichen. Nun hetzten wir zu zweit dem Feld nach, das wir auch einholten. Allerdings handelte es sich um abgerissene Gruppen. Schade, dass sich die Teilnehmer nicht nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit aufstellen. Immerhin fand ich dann doch eine größere Gruppe, mit der es auch mit viel Tempo in den ersten Anstieg ging, wo ich zwei Klubkameraden traf. Dann leider ein technischer Defekt. Ich spürte ein "Rumpeln" der Kette und musste den Druck vom Pedal nehmen. Die Kette war im Begriff der Auflösung - und das bei KM 35. Schade, ich war gut drauf! Nun hieß es "finishen". Behutsam und gleichmäßig kurbelte ich weiter, in der Hoffnung, die lädierte Kette so gering wie möglich zu belasten. Trotzdem konnte ich am letzten Anstieg noch viele Teilnehmer überholen und wieder mit einer größeren Gruppe die letzten KM ins Ziel fahren. Schade wegen dem Defekt - eine Top 10 Platzierung wäre sonst sicherlich möglich gewesen.

 

Platzierung: AK 18 von 75

 

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