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Harzbergtrophy

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Bericht von Georg Ebner!

Wechselhaftes Wetter. Ich entschied mich erst 40 Minuten vor Beginn zu starten. Überall Regen - nur beim Cyclodrom nicht.

Wir starteten mit ein wenig Verspätung bei starkem Westwind. Gut vorbereitet war ich leider nicht. Nach 8 Runden ging eine größere Gruppe weg, zu der ich aufschließen konnte. Leider ließen alle die Beine hängen, sodass wir eingeholt wurden. Dann vor der Windradlkurve ein größerer Sturz, ich konnte jedoch rechts außen vorbeifahren. Löcher gingen auf, ich erreichte die Hauptgruppe. Wenige Runden später aber Feld geschlossen. Die "richtige" Gruppe ging dann in der 12. Runde weg. Zwar konnte sie keinen allzugroßen Vorsprung herausfahren, jedoch wollte keiner die Nachführarbeit im Peloton machen. Bald war das Feld wieder zusammen und in Runde 24 kam mein Antritt. Langegger beschleunigte vor mir aus der Windradlkurve, ich setzte mich an sein Hinterrad und wir kamen rasch vom Peloton weg. Dann nahm er ein bißchen raus, unterschätze mich wohl. Ich merkte, das ist meine Chance auf zwei Punkte und attackierte. Auch Langegger ging aus dem Sattel. So spurteten wir volle Kanne um die kleine Wertung - die ich hauchdünn für mich entscheiden konnte. Danach war die Sache fast schon wieder gegessen, weil sich die Topfahrer wieder absetzen konnten und bis kurz vor Ende des Rennens sogar eine Überrundung drohte! Aber da siegte die Vernunft und die meisten Leute waren sich für eine Führungsarbeit nicht zu schade. 10 Runden setzte dann (leichter) Regen ein, der pünktlich zu Rennende wieder aufhörte. Fazit: Ein akzeptables Ergebnis in einem turbulenten Bewerb und ohne optimale Rennvorbereitung (kein Essen, Trinken, Aufwärmen).