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Harzbergtrophy

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Bericht von Martin Mayer!

Bei sehr sommerlichen Verhältnissen nahm ich heute als Training am Friedensmarathon in Stadtschlaining teil.

Ich fuhr die Classic-Strecke mit 145 km und ca. 2000 hm und erreichte den 4. Platz in meiner Klasse mit einer Zeit von: 4:07.

 


Bericht von Georg Ebner!

Bei prächtigem Wetter stellte ich mich 20 Minuten vor dem Start mittig in das rund 500 Fahrer große Feld. Schön zu sehen, dass auch 3 Kollegen (Martin Mayer, Andreas Paul und Marco Schippers) mit von der Partie waren. Ich wählte die „Light" Strecke mit 119 km und 950 Höhenmeter. Die ersten Kilometer waren dann wieder vom Positionsgutmachen geprägt. Das alte Leiden: Vorne stellen sich Leute rein, die auf den ersten leichten Anstiegen fast schieben müssen. Zu Beginn des ersten Flachstücks fand ich mich in einer etwa 10 Fahrer großen Gruppe wieder und hier traf ich dann auch auch Andreas, der ganz fleißig Führungsarbeit leistete. Nach 25km wurden wir von einer riesigen Gruppe eingeholt, wir verschmolzen und ich schätze das Feld auf 60 Fahrer groß! Nun stieß auch Marco zu uns und es war super, dass nun 3 blau-weiße Trikots das Feld aufpeppten. Obwohl wir nun permanent um die 40 km/h auf dem Tacho hatten, glich das ganze eher einer Spazierfahrt denn einem Rennen. Zu flach. Zu breit. Zu wenig Wind. Zu heiß. Wir erreichten die ungarische Grenze, von nun an ging es auf einer fürchterlichen Rumpelpiste nach Stein am Anger, dort sehr diszipliniert durch die Stadt und wieder zurück in die Heimat. Andreas hielt sich immer vorne auf und übernahm auch Führungsarbeit. Ich selbst versteckte mich im Feld, um so viel Kraft wie möglich für das bekannt anstrengende Finale zu sparen. 30km vor dem Ziel endlich die erste Selektion. An einem längeren Anstieg mussten die ersten Fahrer abreißen lassen. Eine kritische Situation bei mir: Ein Fahrer vor mir rutschte aus dem Pedal, kam beinahe zu Sturz, ich konnte gerade noch ausweichen, musste aber viele verlorengegangene Positionen aufholen. Erstmals durchstieß der Puls die 150 Schläge Marke. Weiter ging es nun leicht hügelig bis Oberwart dahin. Dort stellte sich nach einer Rechtskurve und 100 Kilometer eine Wand vor uns auf. Kurz aber knackig! Oben eine Labe – aber hier durfte man sich nicht mehr verpflegen, wollte man vorne dabei sein. Wieder können einige Fahrer das nun höhere Tempo nicht halten. Auf den nächsten Hügeln rissen immer mehr Fahrer ab und so kamen nur mehr etwa 10 Fahrer zum finalen Schlußanstieg hinauf ins Ziel. Nach wenigen Metern merkte ich, meine Beine sind gut und die Mitstreiter müde. Dann attackierte ich dosiert – nie mehr als 170 Puls. Der Anstieg steil aber nicht allzu lang. Ein Fahrer konnte aus dem Feld noch zu mir aufschließen, er leistete aber keine Führungsarbeit. So musste ich alleine hinaufkurbeln. Hinter uns wurde das Tempo auch erhöht, sodass ich keinen Tritt auslassen konnte. Kurz vor dem Ziel schaltete ich noch einmal höher und sprintete ins Ziel. Dadurch konnte ich zumindest die klubinterne Wertung um wenige Sekunden gegen den sehr starken Andreas gewinnen ;-). Sidestep: Unglaublich starke Leistung von Martin, der auf der langen Strecke vierter wird und einem der besten nationalen Straßenamateure (Martin Fassl) 10 Minuten abnimmt! Hut ab!

 

Fazit: Leider schlechte Absicherung und eine Streckenführung, die dem wunderschönen Südburgenland nicht gerecht wird. Dazu ein Trikot, dass mir vom Design her sehr stark ungarnlastig erscheint.

Platzierung: AK 12 von 78 bzw. Gesamt 48 von 202.

 

  • Anhang 1
  • Anhang 2