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Bericht von Georg Ebner!

Als Burgenländer kommt man ja nicht so oft ins Waldviertel. Daher nutzte ich einen Insidertipp für diesen Marathon und düste am Samstag nach Ottenstein um dann am Sonntag super ausgeruht und vollgestopft vom Frühstücksbuffet loszulegen.

Was hörte ich nicht für fürchterliche Geschichten über diesen Bewerb! Super hart. Nur bergauf. Man braucht mindestens einen 27-er „Rettungsring" mit. Wirklich toll fing es wirklich nicht an. Da in der Ausschreibung eine Startaufstellung nach AK erwähnt wurde, stellte ich mich erst 20 Minuten vor dem Beginn auf. Ein Fehler, denn es herrschte völliges Durcheinander und die Aufstellung erfolgte nach dem Prinzip „first come first serve". Ok, also wieder mal von ganz hinten losfahren. Mit im Pulk auch weitere RC Kreuzer Fahrer. Die ersten Kilometer brachten viele Höhenmeter auf breiten Straßen, ideal um Positionen gutzumachen. Nach etwa 10km konnte ich zu einer größeren Gruppe aufschließen. In dieser befand sich auch Andreas (Paul). Im beständigen Auf und Ab fühlte ich mich wirklich wohl. Die Steigungen waren ja relativ kurz und nicht allzu steil. Eine erste Selektion erfolgte kurz nach der Abfahrt von der Labestation. Die Straßen warten teilweise noch ein wenig feucht – unübersichtlich sowieso. Da hatten Fahrer mit Carbonfelgen gewisse Defizite und ich versuchte mit meinen Alufelgen weit vorne zu fahren. Das gelang mir gut und hatte den Vorteil, dass ich mit viel Schwung in die nächste Steigung fahren konnte. Nach 53km kletterten wir dann die wirklich längere Steigung hinauf. Erste Attacken folgten und ein Fahrer nach dem anderen musste reissen lassen. Ich schonte mich noch, fuhr aber permanent in der Top 5 Gruppe. Dann der „Hammer"-Anstieg etwa 15km vor dem Ziel. Dieser war neu im Programm – mit 12% in der prallen Sonne. Aus der 60 Mann Gruppe wurde ein 10 Mann Häufchen. Auch hier wurde wieder attackiert, ich kurbelte aber mit zwei Mitstreitern gleichmäßig aber zügig und knapp vor dem höchsten Punkt konnten wir zu den anderen aufschließen. Nun rasten wir im leichten Auf und Ab dem Ziel entgegen. Der belgische Kreisel wurde vorbildlich ausgeführt. Bei der Abfahrt ins Ziel riskierte die Mehrheit alles – überholte Autos und der Gegenverkehr spielte keine Rolle. Mir war das zu riskant und daher schoß ich dosiert ins Tal. Auf der abschließenden Geraden konnte ich noch zwei Fahrer einholen und ganz kanpp hinter den Kamikazepiloten erreichten wir dann auch wohlbehalten das Ziel. Ein wirklich traumhafter Marathon der ab sofort fix im Saisonplan steht. Dann werde ich mich aber bei der Startaufstellung sicherlich besser platzieren.

 

Platzierung: AK 13 von 40 bzw. Gesamt 39 von 154 (Rückstand auf die Bestzeit 10:40 Minuten).

 

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