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Harzbergtrophy

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Im Ternitzer Kindlwald wurde Samstag das Trainingsrennen ausgetragen. Wetter war kühl bei leichtem Nieselregen. Diese Bedingungen machten die Strecke auf der Wiese sehr rutschig.

Als technisches Gustostückerl gibt es eine steile Rampe über eine LKW Ladefläche. Diese musste man mit vollem Schwung anfahren, den Gripp hatte man dort keinen, und würde so gnadenlos zurückrutschen. Bei der ersten Runde war dort ein Stau, und ich musste warten und 3x anfahren um endlich über die Rampe zu kommen. Habe so einige Plätze verloren, welche ich aber wieder gut machen konnte. Spannend war für mich ein kleiner Anstieg im Föhrenwald, auf dem ich voriges Jahr die letzten 3 Runden zu Fuß hinauf laufen musste. Dieses Jahr dürfte ich hier etwas mehr Kraft in den Beinen haben und musste erst die letzte Runde, da ich wegrutsche, vom Rad steigen. So wurde ich von 65 Startern 52., 6 Fahrer sind ausgeschieden. Skeptisch sah ich den ganzen Matsch der sich am Schaltwerk angesammelt hatte. Vermutlich war dies die selbsterfüllende Prophezeiung für Sonntag.

Von Samstag auf Sonntag nieselte es weiter und weichte die Strecke noch zusätzlich auf. So waren die Bedingungen auf der Wiese noch rutschigen und die Anfahrt zur Rampe schwieriger. Die Elite kämpfte um UCI-Punkte, davor hatten die Masters ihr 40 minütiges Rennen. Einmal musste ich die Rampe zu Fuß hinauf, die linke Hand am Geländer immer weitergegriffen und mich hinaufgezogen, mit der rechten das Rad geschultert. Oben aufgestiegen und die Falllinie hinunter gefahren. Nach ca. 30Minuten war Schluß mit lustig und mein Schaltwerk hing in den Speichen. Hätte nicht gedacht, dass sich noch mehr Material am Schaltwerk ansammelte als am Vortag. Das Rennen war nun zu Ende. Ich war auch nicht das einzige Opfer mit diesem Problem.

Der Elite zuzusehen war enorm spannend. Sie fuhren die rutschige Böschung hinauf, auf der ich zu Fuß schon meine liebe Not hatte. Ja die Kraft in den Hax'n bringt's ;-). Also weiter mit dem Krafttraining :-). Auch bei der Linienwahl bei den Abfahrten, konnte ich mir einiges ansehen und hoffe dass ich das bei den nächsten Rennen einiges umsetzen kann.