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Harzbergtrophy

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Kalt – Nass –viele Stürze

Um 7:30 war Startaufstellung bei teilweise Regen und nasser Straße und 9°C. Trotzdem: kurze Hose und Ärmlinge. Um 8:30 war dann Start und es ging neutralisiert bis nach Klosterneuburg.

Wie sollte es anders sein: die erste nasse Schiene am Ring, zack der erste Sturz neben mir in der 2 Reihe, in der neutralisierten Phase und gleich ein paar Leute mitgenommen....Bis nach Klosterneuburg ging es mit 25-30 km/h dahin. Viel wärmer wurde es auch nicht, dafür war man schon gut durchnässt.

Bei der Unterführung bei KM 22 ging's dann endlich los. Ich versuchte mich, so wie alle, vorne aufzuhalten und war so an Position 30 als es hinauf zum Kreisverkehr in Klosterneuburg ging. Dort wurde abermals attackiert und es konnten sich 5 Fahrer absetzen, wobei nur 3 Fahrer mit einem Vorsprung von ca. 3min ins Ziel kamen.

Bei dem welligen Teil von Klosterneuburg bis Wörden wurde das große Verfolgerfeld nochmals Stürze und Attacken stark dezimiert. Ich versuchte an gefährlichen stellen immer die Führung zu übernehmen (Zick Zack Verkehr in Wördern, Greifenstein Brücke Abfahrt zur Donau, und Waldstellen in der Stockerauer Au mit 2 glitschigen Holzbrücken...und gut war es, ich hörte es hinter mir nur krachen. Extrem schnell wurde es dann auf der Donauinsel, (übrigens suuuuuuuuuper abgesperrt oder gesichert, wie das ganze Rennen) jeder versuchte in eine vordere Position zu kommen. Auf der Reichsbrücke ließ ich mich dann etwas zurückfallen, damit ich auf die Innenseite der Kurvenabfahrt komme. Wie letztes Jahr gab es auch hier wieder einen Massensturz durch übermotivierte Fahrer. Ich konnte nicht mehr vorbei, nahm mein Rad und kletterte über die Leitplanken und raste den anderen nichtgestürzten Fahrern hinterher. Am Ende konnten wir zu zweit noch einige Fahrer einholen, mir fehlten aber 3 Sekunden auf Platz 4. Somit Ende Gut alles Gut, ohne Sturz ins Ziel gekommen.

Platz 16 Gesamt, Platz 5 in der AK, Schnitt 38,7km/h

Bei der Siegehrung patzten die Veranstalter wie letztes Jahr wiedermal: Bei der Firmenwertung (haben wir ja letztes Jahr gewonnen) nahmen sie nicht die ersten 3, sondern die Durchschnittszeit aller Teammitglieder. Da wir 6 Leute unserer Firma waren und 2 in Stürze verwickelt waren und trotz Radreparaturen irgendwie ins Ziel gekommen sind (teilweise auf den letzten Luftpolster auf der Felge) waren wir chancenlos bei der Titelverteidigung. Platz 12.....anders hätte es ausgehen, wenn wieder nur die 3 erstplatzierten gewertet wurden....aber egal.

Alles im allen eine sehr tolle Veranstaltung. Viele Zuschauer entlang der Strecke trotz Sauwetter und eine super Streckensicherung.