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Harzbergtrophy

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Bei der morgendlichen Startnummernabholung, welche trotz der langen Schlange, recht flott vor sich ging, zeigte die Temperaturanzeige am Garmin 11,5°C. Da entschied ich mich für Bein- und. Ärmlinge. Noch eine Jacke für die „warm up"-Phase.

Diesmal achtete ich auf eine zeitige Startaufstellung und war gleich nach dem Start des Block's f. 120Km, in dem auch Manfred Schober startete, um 9:15 am Start. Der Start für den 1. Block der 80Km Strecke (2 Runden a 40Km) erfolgte um 9:35. Vor uns starteten die VIP's wie Leo Hillinger und Wolfgang Fasching. Mein Ziel war dieses Jahr war so lange wie möglich in der Nähe von Leo Hillinger zu fahren ;-). Dieses Jahr fuhr er wie von einem anderen Stern, oder hatte er eine gute Ernte? ;-), musste ihn am Anstieg von Donnerskirchen ziehen lassen. Aber der Reihe nach: vom Start nach Donnerskirchen wurde ein angenehmes Tempo, zum Aufwärmen angeschlagen. Beim Anstieg von Donnerskirchen über den Leithaberg war ich für mich gut unterwegs, konnte aber Leo Hillinger nicht halten und schloss mich zwangsweise ;-) der Verfolgergruppe mit Wolfgang Fasching an. Auch hier hatte ich zeitw. meine liebe Not, welche ich aber doch kontrollieren konnte. Bei der Abfahrt nach Hof konnte ich mich an die Spitze setzen und kontrollierte so das Tempo. So die erste Hürde war geschafft. Anschließend war Arbeitsteilung von etwa 6-8 Fahrern. Wir wechselten uns immer kontinuierlich ab. Es setzte auch ganz leichter Nieselregen ein, wobei die Straße aber nicht nass wurde. Die nächste Prüfung war der Anstieg von Kaisersteinbruch. Auch hier konnte ich mithalten, am Limit aber nicht am Ende ;-). Die 2. Runde und der Anstieg von Donnerskirchen übers Gebirge wurde schon etwas lockerer angegangen. Oben zog das Tempo aber wieder etwas an und gab auch einige Attacken, welche aber immer wieder neutralisiert wurden. Nieselregen gab es keinen mehr und die Straßen waren trocken.  Wir überholten auch einige Gruppen der 120Km Strecke, so auch Teamkollege Manfred Schober. Der Anstieg von Kaisersteinbruch über das Leithagebirge war in der 2. Runde für mich ein Fragezeichen, hier bekam ich sonst immer leichte Krämpfe. Diesmal nicht und konnte somit voll mitfahren. Ich denke der Grund waren die niedrigen Temperaturen wo sich der Flüssigkeitsverlust in Grenzen hielt. Ca 4Km vorm Ziel war ich in der Führung und so fehlten mir die Körner für den anschließenden Zielsprint, wo mir dann 3,58sec auf den 1. Rang in der M55 fehlten. Ich bin über meinen 2. Rang sowie den Rennverlauf happy :-). Leo Hillinger belegte den 5. Gesamtrang, Wolfgang Fasching kam 3. Plätze vor mir ins Ziel.

Welcher eine super Veranstaltung  (fast) ohne Kritikpunkte auf die Beine gestellt hat und es immer wieder schafft auch tolle Tombolapreise zu organisieren. Auch das Startsackerl ist mit Nudeln und Suggo gefüllt. So ist die Pastaparty @home nach langen Ausfahrten gerettet. Das xte Leiberl überlässt er den anderen, einfallslosen, Organisatoren. Nur die Fotos der Siegerehrung wiederspiegeln nicht die Qualität der Veranstaltung. Meines aus dem Handy ist nicht viel schlechter ;-). Aber vielleicht empfehle ich mich nächstes Jahr als Fotograf bei der Siegerehrung ;-)

 

Meine Platzierung im Detail: Gesamt M  59/288, M55 2/36

 

Veranstaltungsseite: http://www.leithaberg-radmarathon.at

Ergebnisliste: http://www.global-sportservice.com/results/2015/0524purbach

und Fotos:   http://www.leithaberg-radmarathon.at/galerie/veranstaltungen/purbach-2015

 

Für mich war es eine super Formüberprüfung, denn kommenden Samstag 30.5. finden die ÖM Straße Masters – im Rahmen des Amstettener Mostlandpreises statt. Hier möchte ich über die 69Km ein gutes Rennen fahren.

 

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http://www.leithaberg-radmarathon.at/