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Bericht von Maximilian Schweiger!

Endlich wieder ein lokales DH Rennen ohne großartigem Reglement und familiärem Fahrerlager war mein erster Gedanke, als es auf nach Millstatt am See in Kärnten ging. Dort angekommen war es wie erwartet.

Alles zwar etwas chaotisch, trotzdem lief alles eigentlich mehr oder weniger reibungslos ab. Man musste eben flexibel bleiben und durfte sich nicht wundern, wenn der Zeitplan kurzfristig über den Haufen geworfen wurde.

Doch nun etwas zur Strecke: Angenehm naturbelassen mit ein paar wenigen technisch anspruchsvolleren Sektionen, die durch das etwas durchwachsene Wetter der Vortage durchaus einiges an Fahrkönnen abverlangten. Manche künstlich erschaffene Sprünge und Steinfelder sorgten zwar für Verwunderung, störten aber weniger als erwartet; sodass man alles im „Flow" fahren konnte.

Das Training verlief für mich und unserem Dominik Fassl reibungslos. Alle Linien, die wir uns vorgenommen hatten, funktionierten weshalb wir uns bereit für den Rennlauf fühlten.

Ich konnte mich nicht beschweren. Ein siebenter Platz in der U30 Klasse im kleinen Finale bestätigte mein gutes Gefühl. Weniger Glück hatte Dominik, denn er wurde leider von einem Sturz gebremst, weshalb er nicht in die Top 10 fahren konnte und somit nicht für das Super-Finale qualifiziert war.

Letzteres lief für mich leider auch nicht so gut. Bereits wenige Meter nach dem Start habe ich mich verschätzt und bin durchs Absperrband gefahren, wodurch eine Verbesserung meiner Platzierung nicht mehr möglich war. Trotz dieses Ausrutschers war der Lauf ziemlich lässig, weil die Zuschauer für eine Stimmung sorgten, die manch Europacup-Rennen in den Schatten stellt.

Schlussendlich war es einfach ein geiles Rennen mit guter Stimmung, welches ich jedem Neueinsteiger in der DH Rennszene empfehlen kann.