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Harzbergtrophy

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Austragungsort: Dornbach im Wienerwald mit einem Rundkurs von 19Km über Grub-Gruberau-Hochrotherd-Sulz-Dornbach und als Schlußanstieg auf den Frotzenberg.

Da ich in letzter Zeit sehr wenig trainiert hatte, und mein letztes Rennen Anfang August der RM in Zwettl war, ging ich mit sehr gemischten Gefühlen an den Start. Da das Rennen als Trainingsrennen ausgetragen wurde, war "Training" unter Wettkapfbedingungen auch für mich das Motto.
Den Rundkurs und Schlußanstieg kannte ich bis auf den Anstieg nach "Hochrotherd" aus meiner Jugend mit meinem Vater oft gefahren, nicht. So war das für mich auch eine Fahrt in die Vergangenheit.
Nun aber zur Gegenwart: das Wetter brachte angenehme sonnige Temperaturen um die 18Grad aber doch viel Wind mit ca. 30Km/h aus NW.
Wichtig war, das die Straßen vom Regen vom Vortag aufgetrocknet waren und es nicht neuerlich nach Regen ausschaute. Der Wind war für mich heute Trainingspartner und nicht rennentscheidend.
Am Start stellte ich mich in das letzte Drittel des Feldes und ging es gemütlich an. Die neutralisierte Phase trug dazu bei. Das Feld war auch nicht extrem Groß, so dass es keine Drängerei gab und ich genug Platz hatte. Ich fand sehr schnell meinen Platz in einer abgehängten Gruppe. Das Tempo war für mich OK. Neugierig war ich auf den Anstieg nach Hochrotherd. Als ich den Sendemasten erblickte kamen die Erinnerungen wieder und war sehr relaxed. Am Anstieg kämpften alle, er war aber nicht so lange, so dass ich gut mithalten konnte. Auch bei der dritten Runde hatte ich noch gute Beine und meisterete den Anstieg gut.
Es gingen einige Fahrer weg, konnte nach der Kuppe in der Abfahrt mit einem langgezogenen Zwischensprint nachsetzen. Erstaunlicher Weise folgte mir unmittelbar niemand. Zu dritt flogen wir Richtung Sulz.
Blicke nach Hinten zeigten dass einige Fahrer sich näherten. So versuchte ich mich vorne einzuspannen. In Dornbach beim Anstieg holten uns einige Fahrer ein. Beim finalen Schlußanstieg war mein Motto: meine Felle nur so teuer wie möglich zu verkaufen und war voll motiviert. So konnte noch einen Vorsprung gegenüber eines dicht hinter mir fahrenden,
und vom Publikum angefeuerten Kontrahenden, durchsetzen.

So wurde ich mit einer Zeit von 01:55:23,1 in meiner Altersklasse 7./21 und gesamt 47./75. Siegerzeit war 01:37:17,2.
Georg Ebner wurde mit 01:52:50 in seiner Altersklasse 11./26 und gesamt 33./75.

Abschließend kann ich nur sagen das ich mit meiner Leistung voll zufrieden bin und zuversichtlich in die Quer-Saisson starten werde. Ein kleinwenig Kopfzerbrechen macht mir mein Knie, welches seit dem Business-Run zeitweise leicht schmerzt. Hier konnte ich mit einer Zeit von 15:58, für die 4Km, wieder unter 16Min bleiben.
Dem veranstaltenden verein "Radclub-Mödling" kann ich nur großes Lob für die tolle Organisation und die Absicherung der Strecke aussprechen - danke.