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Harzbergtrophy

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Mit 158km und 2728 hm gilt dieser Radmarathon als „härtester im Osten". Mir taugt die Streckenführung durch das Pielachtal, über Türnitz, Annaberg, Wastl am Wald und Puchenstuben zurück nach St. Pölten eigentlich sehr, war bereits 2015 auf der Langdistanz am Start und hatte daher mit 5:31 auch eine Richtzeit.

Doch an diesem 5. Juni 2016 kam alles ganz anders. Schon morgens waren dichte Wolken rund um St. Pölten zu sehen und auch der Wetterbericht sagte nichts Erfreuliches voraus. Wie erwartet kam es dann auch so und nach ca. 20min Fahrzeit begann es wie aus Kübeln zu schütten. Ein Gewitter wie ich es nur selten erlebt habe ging während des Anstieges zur „Wetterlucke" nieder und etliche Fahrer suchten Schutz da es ordentlich blitzte. Auch ich blieb stehen und wartete ein paar Minuten ab. Nach der Abfahrt von der Luft, gaben dann viele das Rennen auf und bogen in Richtung Start/Ziel ab. Ab jetzt war es ein Kampf gegen das Wetter und gegen mich selbst. In Richtung Schwarzenbach unterwegs war es mir nicht möglich, auf nur einen der vor mir liegenden Fahrer aufzuschließen, warten wollte ich jedoch auch nicht. Heute das Ziel sehen und kein DNF in der Ergebnisliste stehen haben war mein Wunsch. So fuhr ich folglich auch ein recht einsames Rennen. Ab Annaberg ließ der Starkregen zwar etwas nach, von guten Verhältnissen war aber nicht die Rede. Die Bergwertung über den „Wastl" war dann ganz o.k. und zurück war dann nur mehr ein kleiner Schupfer zu fahren. Leider war es mit 6:02:15.02 diese Jahr keine Fabelzeit – doch erreichte ich den 224sten Gesamtrang/85.Klasse und bin froh, gefinished zu haben. 118 der gemeldeten Starter schonten ihr Material und gaben das Rennen auf bzw. starteten erst gar nicht. Auch der Veranstalter gratulierte in einer Ausschreibung all jenen die durchgehalten haben.