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Harzbergtrophy

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Voriges Jahr auch schon am Start - das Nassfeld hat mich leider vom Gaul getreten - ein neuer Versuch.

Blauäugig war ich 2015 mit Vollcarbongarnitur und Burgenlandübersetztung angereist, wurde in den Alpen ausgespuckt. 2016 gab es dann Materialoptimierung in Form einer 32 Kassette und Scheibenbremsen. Die Streckendaten waren dennoch erneut ernüchternd. 215 km und 5324 hm sind nicht gerade eine Vormittagsrunde und lasen sich schon sehr andächtig zumal, aufgrund eines Felssturzes auf dem Nassfeld, die Strecke in diesem Jahr über die Westauffahrt des MONTE ZONCOLAN führte. Nicht einmal jene die das Hocheck kennen können sich ausmalen, was das für ein Schupfer ist. Der Zoncolan ist mit 1210Hm auf 10,5 km (11,5%!!) der Feind jedes Rennrades und wurde im Zuge des Supergiros erst nach Gailbergsattel, Plöckenpass sowie dem Ravascletto gefahren. So waren schon gut 70km und über 1600Hm abgespult bevor der Mythos begann. Als sich gleich nach Ortsende von Ovaro die erste Rampe aufstellte, war mir schon ganz flau - nach einigen Kehren sah 'ich schon den ersten Teilnehmer ohne Schuhe auf seinen neongelben Sockerln wandern. Ich fahre MTB Schuhe auch am Renner und hatte daher keine Angst vor einer eventuellen Wanderung. Meine Übersetzung hatte ich gut gewählt und so konnte ich viele Teilnehmer schnupfen. Etliche wussten nichts von der geänderten Streckenführung und konnten den Berg nur schiebend bezwingen. Nach der Abfahrt ging es dann erneut über den Plöckenpass wo es stark gewitterte, weiter durch das Lesachtal, über den Karitischen Sattel und durch das Pustertal zurück nach Lienz. Nach 10:33:17 konnte ich als 249. gesamt/88. in meiner Klasse das Rennen finishen.

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