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Harzbergtrophy

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Als wäre die Kitzalpbike am Samstag nicht genug fasste ich kurzfristig den Entschluss mein erstes Strassenrennen zu bestreiten.

Nachdem es ein Rennen rund um die schönen Seen meiner ursprünglichen Heimat war verspürte ich die Veranlassung, unbedingt an den Start zu gehen – und gleich mal über die volle Distanz; d.h. 200 km und 2.300 Höhenmeter.

Also auch am Sonntag nichts mit ausschlafen; wieder um 4 Uhr raus aus den Federn und ab nach Mondsee.

Die Wettervorhersage war alles andere als gut – es waren immer wieder Regenschauer angesagt; schlussendlich war es aber doch freundlicher als erwartet – bis auf leichten Regen beim Anstieg auf die Postalm hielt das Wetter und es kam sogar das eine oder andere Mal kurz die Sonne raus.

Vom Start weg war es für mich eine sehr interessante Erfahrung, da die ersten Kilometer doch noch eher flach waren und sich eine Fahrt „im Feld" bildete, wo man doch immer sehr aufmerksam sein muss aufgrund der geringen Abständen zueinander und des doch hohen Tempos; ich hatte mich am Start eher in den hinteren Bereich zurück fallen lassen.

Vorbei am Wolfgangsee riss dann beim Anstieg auf die Postalm das Feld aber doch und es bildeten sich mehrere Kleingruppen; bei diesem Anstieg war ich doch sehr gut unterwegs und konnte mehrere Plätze gut machen; auf der anderen Seite der Postalm – also bei der Abfahrt – war es dafür wieder umgekehrt und ich wurde von einigen überholt; die hohen Geschwindigkeiten bei den Abfahrten konnte und wollte ich so nicht mitgehen – da war ich doch etwas zurückhaltender.

Nach dem Halstättersee ging es über Bad Ischl zum Traunsee; nach Abzweig in Altmünster rüber zum Attersee und schlussendlich zum Mondsee.

Ich teilte mir das Rennen als Ausdauerfahrt und eine der letzten Vorbereitungen auf die B-Strecke bei der kommenden Salzkammergut-Trophy ein und kam schlussendlich mit einer Zeit von 7:47:42 Stunden als Gesamt 385. von 431 klassierten Teilnehmern und als 194 in der Klasse U45 ins Ziel.